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Published on September 6th, 2012 | by Monika Thoma

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Ach, die Quote: Aktuelles zur Frauenförderung

Eine nichtrepräsentative Untersuchung zitiert die Financial Times Deutschland da: 130 Frauen quer durch alle Branchen wurden von Petra Köppel und ihrer Synergy Consult befragt. Das Ergebnis: verheerend. Die Frauenförderung habe sich im letzten Jahr in Deutschlands Unternehmen eher rückläufig entwickelt – oder werde so zumindest wahrgenommen.

Die Frauenquote gehört zu den Themen, die mit guten Argumenten pro und contra polarisieren. Ich selbst habe während meiner achtjährigen Tätigkeit als angestellte Marketingleiterin und seit 12 Jahren im eigenen Unternehmen keinerlei Benachteiligungen erfahren, ganz im Gegenteil: Klar wird man als Frau auf seine fachliche Kompetenz angetestet. Aber das tun Männer untereinander auch. Nimmt man aber diese Hürde, hat man’s als Frau, zumindest im Bereich Marketingkommunikation, eher leichter – so meine individuelle Erfahrung.

Andererseits sprechen sich von mir sehr geschätzte Führungsfrauen klar für die Quote aus – von Dr. Christine Bortenlänger bis Ursula von der Leyen. Mit guten Gründen: Ohne Druck scheint sich nichts zu bewegen, der Frauenanteil in Vorständen, Aufsichtsräten und anderen Führungspositionen stagniert.

Meine Frage: Muss das Verlassen eingefahrener Gleise jedoch nicht eher von uns Frauen ausgehen? Gehen wir entschieden genug „in Führung“, wenn es um die Entwicklung unserer Karriere und die Unterstützung bei Kindererziehung und Haushaltsführung geht? Fordern wir, was uns zusteht, oder zögern wir? Wie ist Ihre Meinung?


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